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Migräne durch HWS


 
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monika



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 06.12.2006, 11:53    Titel: Migräne durch HWS Antworten mit Zitat
Migräne von der Halswirbelsäule

Auch die Halswirbelsäule kann für migräneähnliche Schmerzen verantwortlich sein. Sogar das migränetypische Erbrechen und der Schwindel können bei der "Halswirbelsäulenmigräne" durch Reizung von bestimmten Nervensträngen (Nervus vagus) auftreten.

Wenn Halswirbelgelenke zu Kopfschmerzen führen, können diese in weit entfernte Zonen, etwa bis zu den Schläfen, ausstrahlen. Solche Schmerzen können auch nur einseitig vorkommen. Sogenannte spondylogene Kopfschmerzen können auch eine Migräne simulieren.

Was ist los mit der Halswirbelsäule? Konservative Mediziner beschuldigen degenerative Alterungsprozesse im Körper für die Schmerzen (........... "alles verbraucht und abgenutzt".........) und reden das selbst 25 und 30jährigen Menschen ein. Manchmal haben die Kollegen sogar Glück und können ein passendes Röntgenbild präsentieren......... Smilie

Doch Vorsicht! Veränderungen im Röntgenbild bedeuten noch lange nicht, daß die Schmerzen wirklich von den "verbrauchten Wirbeln" kommen.

Nach meiner Ansicht sind diese Veränderungen auch nicht Ursache der Schmerzen, sondern Folge von Verspannungen, die auf der Grundlage von Wirbelfehlstellungen - so genannten Wirbelblockaden - entstanden sind.

Als ursächlich für die meisten Halswirbelsäulenbeschwerden sehe ich eine chronische jahrelange Fehlbelastung der Hals und Lendenwirbelsäule aufgrund von Gelenkblockaden und Gelenkfehlstellungen an. Die Folge: chronische Verspannungen und Verhärtungen der Halswirbelsäulenmuskulatur.

Sie müssen sich vorstellen, dass das gesamte Körpergewicht auf den wenigen Quadratzentimetern der Wirbelkörper lastet. Kommt es durch ungeschickte Bewegungen, durch Unfälle oder ähnliche Ursachen (auch chronischer Stress, psychische Belastungen kommen in Frage) zu einer Fehlstellung der Gelenke, werden Teilbereiche sehr stark belastet, andere zu gering belastet. (bestes Beispiel ist der kippelnde Tisch, dessen Bein auch nur um 1 mm zu kurz ist).

Da der Körper aber das "kippeln" durch Muskelanspannung versucht auszugleichen, kommt es zu Verspannungen. Diese Verspannungen führen im Gewebe selbst zu einer Übersäuerung des Gewebes (ähnlich wie bei einem Muskelkater, wo ja die Muskulatur überbelastet wurde und ihren Energiebedarf nicht mehr aus der Sauerstoffverbrennung, sondern aus der Glukoseverbrennung gewinnt, und gleichzeitig Milchsäure ("Laktat") produziert.

Da ein verkrampfter Muskel aber gleichzeitig schlecht durchblutet wird, kommt es immer mehr zu einer Anhäufung von Milchsäure (Laktat) und anderen "Abfallstoffen", die das Blut eigentlich zur "Entsorgung" an Leber und Nieren weiterleiten sollte. Da ein Krampf aber nun mal schmerzt, reagiert der Mensch auch darauf mit ............. Verkrampfung! (oder sind Sie etwa locker, wenn Ihnen etwas weh tut?).

Solche Phänomene treten z. B. auf, wenn ein Patient nicht zwei gleich lange Beine hat. Dann steht nämlich das Becken nicht waagerecht. Weil aber die Augen über einen Reflex (vestibulo-oculärer Reflex) eine absolute Horizontalstellung des Kopfes erzwingen, kommt es zu einer krankhaften Seitwärtsverbiegung der Wirbelsäule (Skoliose). Diese führt zu einer ungleichmäßigen Belastung und zu einer Störung im Bereich des Atlas- und Kreuzbein-Darmbeigelenks (Sacroliliacalgelenk) und damit zu einem durch die Wirbelsäule hervorgerufenen Kopfweh mit gleichzeitigen Schmerzen am Kreuz und im Beckenbereich.

So entsteht ein Teufelskreislauf, aus dem nur durch Unterbrechung der Ursachen wieder herauszukommen ist.


Untersuchung

Sorgfältiges Abtasten der Wirbelsäule und der Kopfgelenke und die Überprüfung der Funktion steht an aller erster Stelle. Dies ist klar die Domäne der Dorntherapeuten und der Chirotherapeuten sowie der verwandten Fachgebiete.
Technische Hilfsuntersuchungen

Die Röntgenuntersuchungen sollen die klinischen Befunde bestätigen und andere Krankheiten von Knochen und Gelenken ausschliessen, z.B. Osteoporose, Tumormetastasen und Entzündungen wie etwa eine chronische fortschreitende Arthritis der Atlantooccipitalgelenke.
naturheilkundliche Behandlung

In einfachen Fällen empfehlen sich warme Umschläge oder z. b. ansteigende Nackengüsse.

Sollten diese Anwendungen nicht ausreichen empfehle ich vorsichtige manualtherapeutische Massnahmen.

Dabei sollten keine "harten" Techniken über plötzliche Impulse ausgeübt werden, sondern lieber die neueren sanften Techniken mit Dehnungsübungen in der Muskelentspannungsphase angewandt werden. Näheres dazu in der Migränekur.
schulmedizinische Behandlung

Schulmedizinische Medikamente, die kurzfristig zur Anwedung kommen können, sind nicht steroidale Antirheumatica (z. B. Diclofenac etc.). Diese können mit Muskelrelaxantien (z. B. Diazepam), kombiniert werden.


Quelle: biomedicus
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beamys
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 06.12.2006, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat
jo bingo! da haben wir es doch!

allerdings hab ich verschiedene arten der migräne Mit den Augen rollen


_________________
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